
Universität für Bodenkultur Wien
Institut für Landschaftsarchitektur
Leinen Los!
HUNDEFREIRÄUME IN DER STADT
Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Diplomingenieurs
Eingereicht am Institut für Landschaftsarchitektur (ILA) an der Universität für Bodenkultur Wien
Betreuer: ao. Univ. Prof. Dr. Erwin Frohmann
eingereicht von:
Peter Eckl
Birgit Ramharter
Wien, im Oktober 2006
Zusammenfassung
Unsere gemeinsame Diplomarbeit befasst sich mit dem brisanten Thema Hundezone in Wien. Die allgemeinen Themenbereiche Hund, Stadt, Mensch-Hund-Beziehung sowie rechtliche Aspekte und Artgerechtigkeit werden zusammengestellt. Wir analysieren den Freiraumtyp Hundezone und erstellen eine Typologie nach der die Hundefreiräume eingeteilt werden. ExpertInnen in Hundefragen und die BenutzerInnen der Flächen werden interviewt. Die Erkenntnisse dieser drei Forschungsgebiete bekräftigen die Qualität dieser Einrichtungen für Hunde. Sie fließen in einen Ausstattungs- und Managementkatalog für nachhaltige, nutzungsorientierte Gestaltung von Hundeauslaufbereichen ein.
Abstract
Unser Dank richtet sich an …
… Erwin Frohmann für die Bestärkung in unserer Themenwahl und gewissenhafte Betreuung.
… Michael Ornetzeder für die sozialwissenschaftlichen Hilfestellungen.
... die befragten ExpertInnen der MA 42 Peter Riedel, der MA 48 Peter Frybert, der MA 60 Dr. med. vet. Helga Czermak und Mag. Maria Glaser, des IEMT Renate Simon, des ÖKV Dir. Friedrich Tschöp sowie an den Wiener Tierschutzombudsmann Mag. Hermann Gsandtner, die Medienvertreterin Maggie Entenfellner, den ao Univ. Prof. Tzt. Dr. Hermann Bubna-Littitz vom Institut für Physiologie von der Veterinärmedizinischen Universität Wien, Ausbildungswart Hans Glaser und Bezirksvorsteher Mag. Kurt Wimmer, für die ausführliche Beantwortung unserer Fragen.
… die befragten HundehalterInnen für ihre Anregungen.
… unsere Familien und Freunde für die Zerstreuung.
Spezieller Dank gebührt unseren Eltern für die jahrelange Unterstützung.
Inhaltsverzeichnis
1Einleitung 1
2Zielsetzung und Forschungsfrage 2
3Methodik 2
3.1Die Freiraumplanerische Analyse 3
3.2Die Befragung 3
Teil I: Grundlagen 6
4Geschichte des Hundes 6
4.1Zeitpunkt der Domestikation 6
4.2Ablauf der Domestikation 7
5Geschichte der Hundehaltung in der Stadt 11
6Der Hund als Haustier 13
6.1Rassen 15
6.2Das Rudeltier 18
6.3Die Sinne/Kommunikation 21
6.4Das Lauftier 24
7Die Mensch-Hund-Beziehung 25
7.1Soziale Beziehung Mensch - Hund 25
7.2Kommunikation zwischen Mensch und Hund 26
7.3Nutzen und Abhängigkeit 27
7.4Zwischenartliche Beziehung 28
7.5Artgerechtigkeit 30
8Vor- und Nachteile der Hundehaltung in der Stadt 34
8.1Positive Aspekte der Hundehaltung 34
8.2Probleme der Hundehaltung 38
9Die Stadt 41
9.1Die Geschichte der Stadtentwicklung 41
9.2Vor – und Nachteile des Stadtlebens 42
9.3Freiraum in der Stadt 43
9.4Stadt und Natur 44
10Hundehaltung in Wien 46
10.1Hundezahlen 46
10.2Hundezonen 46
11Hund und Recht 53
11.1Tierschutzgesetz TSchG 53
11.2Zweite Tierhaltungsverordnung 57
11.3Wiener Tierhaltegesetz 57
11.4Grünanlagenverordnung 60
11.5Hundeabgabe in Wien 60
11.6Wiener Hundeführerscheinverordnung 61
11.7Reinhalteverordnung 62
11.8Straßenverkehrsordnung 62
11.9Zusammenfassung in Hinblick auf Freiraumrelevanz 63
Teil II Freiraumplanerische Methodik 65
12Aufnahmen von Hundezonen 65
13Typologie der Hundezonen 87
14Verhalten in der Hundezone 92
14.1Verhalten des Hundes in der Hundezone 93
14.2Verhalten des Menschen in Hundezone 94
Teil III: sozialwissenschaftliches Arbeitsfeld 96
15ExpertInneninterviews 96
15.1Zuständigkeiten 97
15.2Probleme durch Hundehaltung in der Stadt 97
15.3Stellenwert des Hundes 99
15.4Hundezonen 104
15.5Ausstattung, Größe, Organisation von Hundezonen 109
16Hundezonennutzerinnen-befragung 117
17Erkenntnisse der Befragung 121
17.1Lage des Hundebereichs 121
17.2Zaun 122
17.3Türen 122
17.4Wege und Wiese 122
17.5Bepflanzung 123
17.6Wasser 123
17.7Beleuchtung 124
17.8Toilette 124
17.9Überdachung 124
17.10Andere Ausstattungen 124
17.11Andere Hunde/Andere Hundehalter 125
17.12Andere Nutzungen 125
17.13Kind und Hund 125
17.14Identifikation 126
17.15Sicherheit 126
17.16Sauberkeit 126
Teil IV: Massnahmenkatalog 128
18Plädoyer für Hunde und Hundezonen in der Stadt 128
19Ausstattung 130
19.1Begriff: Hundezone 130
19.2Lage 131
19.3Größe 132
19.4Zaun 133
19.5Trennung 136
19.6Türen 136
19.7Boden 137
19.8Wege 139
19.9Wasser 140
19.10Strukturierung 142
19.11Vegetation 143
19.12Schatten 145
19.13Beleuchtung 145
19.14Sitzgelegenheit 145
19.15Mistkübel, Sackerlspender, Aschenbecher 146
19.16Toiletten 147
19.17Beschilderung 147
19.18Buffet 148
19.19Parkplätze 148
20Organisation 148
21Anhang I
21.1Abkürzungen I
21.2Quellenverzeichnis I
2Zielsetzung und Forschungsfrage
5Geschichte der Hundehaltung in der Stadt
8Vor- und Nachteile der Hundehaltung in der Stadt
16Hundezonennutzerinnen-befragung
18Plädoyer für Hunde und Hundezonen in der Stadt
21Anhang