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Hundeverbot

Hundeverbotszonen


Sand-, Kleinkinder- und Kinderspielplätze


Grün- und Pflanzungsflächen in Parkanlagen, auf für den Straßenverkehr gewidmeten Flächen und auf dem Heldenplatz zwischen der Neuen Hofburg und den vom Burgring zum Michaelerplatz führenden Straßen


Friedhöfe


Märkte: Hallen und standfeste Bauten


Lainzer Tiergarten


Belvedere- und Burggarten sowie Schlosspark Schönbrunn


Laaer Wald und Steinhofgründe

Leinen- und Maulkorbzwang

Marktgebiete


öffentliche Verkehrsmittel

Maulkorbzwang

bissige Hunde an öffentlichen Orten


bei Menschenansammlungen

Leinenzwang

öffentlich zugängliche Parkanlagen, gekennzeichnete Lagerwiesen


geschützter Landschaftsteil Wienerberg


Nationalpark Donau-Auen


Dehnerpark (außer Hundeverbotszone)

Leine oder Maulkorb

öffentliche Orte

weder Leine noch Maulkorb

Hundezonen

Aufnahmen von Hundezonen

Zum besseren Verständnis folgt eine kurze Erklärung der in den Hundezonen vorgefundenen und in den Aufnahmen angeführten Schilder und Tafeln. Die Abbildung 12 stellt in Collage-Form die Überzahl an unterschiedlichen Schildern dar, mit denen die HundehalterInnen in Wien konfrontiert sind. Die zahlreichen Varianten geben Hinweis auf die diversen Versuche der Magistrate den Übertretungen der bestehenden Gesetze und den daraus entstehenden Belästigungen bis hin zu Gefährdungen der Menschen Einhalt zu gebieten. Die von der MA 42 in unzähligen öffentlichen Grünflächen positionierten Hinweistafeln weisen auf die bestehende Gesetzeslage der Wiener Tierhalte- und Grünanlagenverordnung hin. Auf diesen und den Hundezonenregel-Schildern, die in der Mehrzahl der Hundezonen vorzufinden sind, wird jedoch nicht auf die Ausnahmeregelung in Hundezonen hingewiesen. Die Unwissenheit der BürgerInnen wird hier beibehalten. Zweifellos hat die Bestimmung, die besagt, dass in Hundezonen der Hundekot liegen bleiben darf, und somit von den Reinigungskräften der städtischen Magistrate entsorgt werden muss, nachteilige Auswirkungen auf die Hygiene, Ästhetik und Nutzbarkeit der Hundezonen. Eine Gesetzesnovellierung und die Akzeptanz durch die HundehalterInnen wäre wünschenswert.


Abb. 14: Wiens Hunde-Schilder-Wald

Es folgen neun Aufnahmen unserer Beispielflächen, die einen Querschnitt der Wiener Hundezonen darstellen. Zur Veranschaulichung stellen wir diese im Grundriss dar und fügen fotografische Ansichten dazu. Die Satellitenbilddarstellung soll einen Überblick über die Lage der Hundefreiräume in den Grünflächen und deren Umgebung bieten. Wichtige freiraumanalytischew Charakteristiken werden stichwortartig erläutert, wie Grenzen, Zugänge, innere Erschließung und Ausstattung. Unter dem Punkt „Besonderheiten“ werden außergewöhnliche Elemente hervorgehoben. In den Anmerkungen finden sich unsere Beobachtungen und Analysen. Die Legende (Abbildung 15) gilt für die gezeichneten Grundrisse. Die färbigen Zugangskartierungen zeigen die Nutzungsmöglichkeiten für HundehalterInnen mit ihren Hunden. Je nach anzuwendenden gesetzlichen Bestimmungen, wie Grünanlagenverordnung beziehungsweise Tierhalteverordnung, sind diese entweder ohne Beschränkung, mit Leine/Maulkorb oder für Hunde gesperrt.


Abb. 15: Legende zu Aufnahmen