1Verhalten in der Hundezone

Eine systematische Darstellung der ontogenetischen Verhaltensentwicklung und des Verhaltensrepertoires fehlt für Haushunde bislang“ (Feddersen-Petersen 1997, S. 254). Noch weniger haben wissenschaftliche Untersuchungen das Verhalten von Hunden (und BesitzerInnen) in der Hundezone zum Inhalt. Einzig im Zuge zweier Praktikumsarbeiten an der Veterinärmedizinischen Universität Wien wurden ethologische Beobachtungen mittels Videoaufzeichnung angestellt (vgl. Bleiweiss & Böck 1995; Kofler 1995). Es wurden nur eingezäunte Hundezonen aufgenommen, „weil nur in diesen die Hunde von der Leine gelassen werden und es zu Interaktionen kommen kann“ (Bleiweiss & Böck 1995, S. 2). Die Hundezone stellt einen Hybridtyp zwischen Gehege- und Freilandaufnahme dar, da sie Elemente beider enthält (vgl. Kofler 1995, S. 5).

Einerseits Elemente des Geheges:



Andererseits Elemente der freien Wildbahn:

Eine weitere Besonderheit stellt die Vernetzung mit den menschlichen BegleiterInnen dar. Das Haustier Hund wird in seinem Verhalten in der Hundezone maßgeblich beeinflusst durch menschliche Eingriffe. So bestimmt dieser nicht nur ob, wann und wie lange eine Hundezone aufgesucht wird sondern wirkt auch, wie die Beobachtungen ergaben, auf die Verhaltensmöglichkeiten des Hundes ein (vgl. Kofler 1995, S. 5f). Dies kann sowohl anspornend als auch einschränken wirken. Anschließend folgt eine exemplarische Auflistung der in den Studien erwähnten Verhaltensmöglichkeiten und –dispositionen ergänzt durch eigene Beobachtungen während der Interviews oder Aufnahmen der städtischen Hundezonen.

1.1Verhalten des Hundes in der Hundezone

Alleine (unter Duldung, Aufforderung des Besitzers):

Mit Mensch:

Mit anderen Hunden:

1.2Verhalten des Menschen in Hundezone

HundebesitzerIn gegenüber Hund:

HundebesitzerIn alleine:

HundebesitzerIn mit anderen Menschen oder Hunden:

NichthundebesitzerIn in Zonen:

Teil III: sozialwissenschaftliches Arbeitsfeld